wettbewerbsverfahren förderschule leipzig

Auslober:in
hpm Henkel Projektmanagement GmbH
Architektur
WGA ZT GmbH
Wettbewerbsart
VgV-Verfahren

Auf dem Schulhof im Zuge der geplanten Modernisierung und Erweiterung der Förderschule Zweenfurther Str. 21 in Leipzig werden die Laufbahn (kombiniert mit der Sprunganlage) und das Sportfeld (multifunktional) wie eine Spange zwischen bestehender Sporthalle und Neubau eingespannt. Umrahmend sowie im inneren Bereich gibt es Grünflächen. Der Hauptteil der Bäume bleibt erhalten. Lediglich Allergiebäume wie die Birken und kleinerer Strauchflächen werden an dem Standort entfernt. Wenige Kleinbäume werden gefällt, da sie im Kronenbereich größerer Bäume gegenseitig in Konkurrenz treten. Eine Umpflanzung wird angestrebt.

Sportfeld und Laufbahn werden mit einem Tartanbelag hergestellt, der umlaufend um die Grüne Insel im zentralen Hofbereich verläuft und gleichzeitig als Fallschutzbereich für die Spielelemente dient. Im zentralen Hofbereich gibt es Spielgeräte, Holzdeck und Sandkasten. Die Formensprache verläuft hier konträr zur Architektur in Kreisen und runden Geräten und bildet dabei wieder einen Bezug zur umliegenden Begrünung. Im östlichen Bereich gibt es einen Kletterwald als Stangen und Schaukelelementen, der den Übergang der Spielbereiche in die Grünbereiche schafft. Der Grünbereich der Insel im zentralen Hof wird mittels Sitzblöcken erhöht. Dadurch entsteht eine lockere Tribüne zum Sportbereich sowie ein höhenbewegter Spieldschungel. Im nördlichen Bereich des Gartens gibt es ein Grünes Klassenzimmer, das durch einen barrierefreien Holzsteg erschlossen ist. Im Südöstlichen Bereich gibt es Hochbeete für das schulische Gärtnern.

Die Wegebeläge werden aus Naturstein mit bearbeiteter Oberfläche. Sitzauflagen aus Robinie. Spielgeräte aus Metall mit Farbbeschichtung sowie Holzgeräte aus Robinie.

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